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50 Jahre MPVO  -  Geschichte

 

Am Samstag, 14. September 2002, feierte der Militärpolizei-Verband Ostschweiz sein Jubiläum. 50 Jahre - ein halbes Jahrhundert - gibt es diesen militärischen ausserdienstlichen Verband.

 

Bereits 1882 wurde vom damaligen EMD erstmals der Einsatz von kantonspolizeilichen „Feldjägern“ zugunsten von Manövern der 6. Division angeordnet. Im Jahre 1912 besuchte der damalige deutsche Kaiser Wilhelm II Truppenmanöver der Schweizer Armee. Zur Gewährleistung der Sicherheit wurden 120 Polizisten aufgeboten.

 

Während des 1. Weltkrieges wurde die eigentliche Heerespolizei geschaffen. Sie bestand aus rund 300 Angehörigen ziviler Polizeikorps, ergänzt durch Freiwillige anderer Berufsgattungen.

 

Für den 2. Weltkrieg musste die Heerespolizei zuerst wieder neu aufgebaut werden.

Ab 1942 standen ca. 1500 Wehrmänner (Polizisten und Freiwillige) im Einsatz. Bekannt geworden ist insbesondere das Mot HP Bat 1, welches die schnelle Einsatzreserve in der Hand der Armeeführung darstellte. In den Nachkriegsjahren wurden die Bestände der Militärpolizei massiv reduziert.

 

Zu Beginn der Siebzigerjahre unternahmen einzelne Armeekorps den Versuch, durch Zusammenführung der einzelnen noch verbliebenen HP Detachemente zu ad hoc Kompanien, die Bereitschaft und Leistungsfähigkeit der Heerespolizei zu erhöhen. Im Bereich des Armeekorps 2 dauerte dieser „Versuch“ dann volle 22 Jahre.

 

Im Jahre 1977 wurde ein Heerespolizei-Ausweis eingeführt und 1984 trat die „letzte“ Verordnung Heerespolizei in Kraft. 1985 wurde die Sektion Militärische Sicherheitsdienst (MSD) gebildet und im Jahr darauf trat das „letzte“ Reglement Heerespolizei in Kraft.

Die Heerespolizei war bis 1994 mit normalen Personenwagen aus Armeebeständen ausgerüstet. Für den HP Dienst wurden einfach Dachaufbauten, bestehend aus Blaulicht und Wechselklanghorn, montiert. In diesem Jahr erhielt die HP eigene Einsatzfahrzeuge der Marke Opel Omega. Diese waren wie zivile Streifenwagen der Polizei ausgerüstet und fest der HP zugeteilt. Damit ergab sich erstmals ein einheitliches Bild der militärischen Polizei und jeder Wehrmann wusste, mit wem er es sogleich zu tun bekam.

 

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges ergaben sich - insbesondere bei den Heerespolizisten nicht polizeilicher Herkunft - Defizite in ausbildungsmässiger und wohl auch kameradschaftlicher Hinsicht. Dies dürfte zur Gründung von militärpolizeilichen Verbänden geführt haben.

Uns so fand auch am Nachmittag, 1. März 1952 im ehemaligen Hotel „Post-Stadthof“ beim Hauptbahnhof Zürich Orientierungsversammlung und daran anschliessend die eigentliche Gründungsversammlung des HPVO statt. Daran beteiligt waren bereits 36 Angehörige der HP, darunter auch ein gewisser HP. Frei Alfons und ein Oberstlt. Müller Jakob, gewesener Kdt der Kapo Zürich und ehemaliger Kdt der Heerespolizei.

Zum ersten Präsidenten wurden Hptm. Jeker Hugo (Advokat in Zürich) und zum 1. Vize HP. Riolo Max gewählt.

 

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Nächstes Ziel :  September  2012,

der MPVO wird 60. Jahre alt !